Val San Nicolo – Marmolada
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Rotecke (Monte Rosso) – Karnischer Hauptkamm – TOURENTIPP SKITOUR
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Aus dem Contrin führt 20 Minuten unterhalb des Contrinhauses, an der steilen Westseite des Thales ein guter Weg in einer halben Stunde empor auf Pra di Contrin, dessen blumenreiche, üppigen Matten sich sanft ansteigend hinaufziehen zum Scheidegrat zwischen Col Ombert und Monte Varos. Inmitten dieses Scheiderückens liegt der Passo di Pra di Contrin, 2343 en, der hinüberleitet zum Val S. Nicolo. Von Campo della Selva kann man die Passhöhe auch überbegraste Hänge zwischen den Steilwänden des Col Ombert und dem Vernardaes leicht in einer Stunde erreichen. Oben an der Passhöhe wird man köstlich überrascht sein durch das einzig schöne Panorama, das sich ganz plötzlich entfaltet.
Zur Linken, das ist die Südseite des Val S. Nicolo, streicht der herrliche Felskamm, der mit der mächtigen Punta del Uomo anhebt, an welche sich weitere stolze Felsgipfel reihen, deren von Schnee- und Eisrinnen durchfurchte Wände einen malerischen Anblick bieten. Da hebt sich aus dem Boden der Forcaalpe, die zwischen der Punta del Uomo und dem Col Ombert eingebettet in das Val S. Nicolo hinabzieht, der langgezogene Rücken der Punta di Cadin, sodann die Cima di Last, hinter welcher die Cima Costabella
aufsteigt. Dieser reihen sich talaus die scharfgeschnittenen Rissoni an, welche durch das aus dem Val S. Nicolo nach Süden zum langen Felskamm des Alloche: verlaufende Val di Monzoni von der reichgegliederten, stolz gelagerten Monzonigruppe getrennt werden. Die nördliche Einfassung sind der merkwürdige, schwarze Melaphyrstock des Sasso di Rocca, der Sasso di Dam, sowie das gesteinreiche Buffaure di sopra und di sotto. Diese Seite zeigt mit ihrem ausgedehnten Mattenreichtum milderen Charakter. Der Glanzpunkt aber ist die bis in ihre Einzelheiten gegliederte Rosengartengruppe, die in ihrer ganzen Pracht und mannigfaltigen Zusammensetzung dem Beschauer gegenüber sich entfaltet.
Besonders der Einblick in das steile Vajolontal ist entzückend schön. Die Dirupi di Larsec entfalten ihr reiches Gewirr von Zacken und Türmen, die sich enge um den Hauptzacken, den nadelspitzen Gran Cront, gruppieren. Im Norden stehen der gewaltige Kesselkogel und seine massigen Trabanten. Im Mittelpunkte aber strebt, wie mit Riesenschwingen bewehrt, die stolze Rosengarten-spitze auf, in ihrem Gefolge die kühnen Vajolettürme. Links an dem ganzen Wunderbau vorüber dringt der Blick hinaus zum weltbekannten Penegal, der auf die gesegnete Landschaft von Bozen herniederschaut.
Der Passweg senkt sich rasch hinunter in das Tal und geleitet S-förmig in westlicher Richtung durch das mattenreiche, im unteren Teile reich bewaldete Val San Nicolo, das mit seinen Hunderten von Heuhütten ein ungemein liebliches Bild gibt, in zwei Stunden hinaus in das Fassatal, das wir bei Pozza erreichen.
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Comments (1)
Bergfreunde
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Der Wilde Kaiser – Von Joseph Enzensperger…
Ich finde ihren Eintrag sehr informativ…
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